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Das aktuelle Trendbook: Wohntrends

Wir präsentieren Ihnen hier Einrichtungstipps passend zu den aktuellen vier Wohntrends 2011. Kommen Sie mit auf eine spannende Entdeckungsreise zu den kommenden Wohntrends, und holen Sie sich hier hilfreiche Einrichtungstipps zur Umsetzung dieser Wohntrends in Ihrem Zuhause! Unsere Einrichtungstipps beziehen sich auf die größte Lifestylemesse imm cologne 2011 in Köln.

«Emotional Austerity» : Süß und streng wie Zartbitterschokolade

Emotional Austerity

Herbe Schönheiten: Eine schlichte, klare Ästhetik bestimmt das elegante Ambiente. Doch dabei wirken die Formen und Linien bei aller Strenge nicht kühl, sondern verraten die Leidenschaft der Macher und Besitzer für Details und Qualität.

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Auf der Suche nach dem Wesen der Dinge stoßen die Gestalter auf klassische und altbewährte Formen, die mit neuen Funktionen ausgestattet und mit Hightech produziert werden. Die spielerische Mischung mit neuen Technologien und das Zusammensetzen von alten und neuen Details sind symptomatisch für die hier besonders starke Lust am Auseinandernehmen und Re-Arrangieren: Die Karten werden neu gemischt. Filigrane Formen und weiche Farben sprechen nicht nur unseren Kopf, sondern auch unser Herz an. Daneben stehen hübsch bescheiden kastige oder runde Grundformen. Farbe und Materialien sind von der Natur dominiert: Holz, Leder, Filz und Pflanzenfasern werden durch technische Gewebe ergänzt; ein erdiges Olivgrün dominiert vor einem saftigen und einem blassen Grün, daneben stehen Pudertöne von Rosé bis Braun.

«Surprising Empathy»: Ein überraschend warmes Willkommen

Surprising Empathy

Ohne Ballaststoffe: Wer sagt denn, dass die Zukunft nicht sinnlich ist? Neue Formen und neue Materialien lehren uns neu zu sehen. Was leicht wirkt, entpuppt sich als schwer und belastbar, was schwer und massiv aussieht, betört durch seine Leichtigkeit.

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Das gilt für Formen und Materialien. Volumen erscheinen luftig oder werden bis auf ihren Umriss reduziert, während zweidimensionale Flächen durch wabige und geflochtene Strukturen Tiefe gewinnen. Leichte und fließende Materialien bilden einen Kontrast zu schweren und kalten Werkstoffen. Insgesamt bestimmen kantige und gefaltete Strukturen die Ästhetik. Farblich dominiert ein kaltes Grau begleitet von Aschegrau und Schwarz, aufgehellt durch leuchtende Akzente in Zitrusgelb und Mandarinenorange. Ein leichtes Taupe vermittelt zwischen Grau und Weiß und sorgt für etwas Weichheit in der Farbskala.

«Re-Balancing»: Die Welt neu zusammensetzen

Re-Balancing

Möbel, die was auf dem Kasten haben: Ausgerechnet in der tendenziell beschaulichen Welt harmoniebetonter Familientypen wird die Kiste als Universalmöbel zum Symbol für die Suche nach persönlichen, sinnvollen Möbeln, die von wirklich praktischen Dingen bevölkert werden – Ikonen des Alltags. Was nicht passt, wird passend gemacht, und wo die Menschen sich selbst genug sind, sollten auch die Möbel selbstgenügsam sein.

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Auch aus eckigen und einfachen Einzelstrukturen lassen sich runde und erstaunlich bequeme Rückzugsmöglichkeiten schaffen – eine weiche Polsterung oder ein Schaffell sorgen für ein Luxusgefühl. Naturmaterialien werden bevorzugt. Oberflächenstrukturen zeigen sich gestrickt oder gewoben, vereinzelt auch handgesponnen. Ein warmes Rhabarberrot sorgt für positive Energie und Wärme; es wird mit Crème-Weiß, Maisgelb und hellen, bis ins Terrakotta gehenden Brauntönen kombiniert.

«Transforming Perspectives»: Einfache Formen für komplexe Dinge

Transforming Perspectives

Material als Experiment: Wie in der Kunst der Performance geht es in diesem Interior Trend weniger um eine Langzeitbeziehung (wie in «Emotional Austerity») – als um eine Momentaufnahme, eine Reaktion auf den Naturkult, den Hype um Kultobjekte oder Grünes Design. Man sucht die neu gewonnenen Einsichten mittels archaischer Formen, simpler Lösungsvorschläge und klischeehaft überzeichneter It-Produkte zu vermitteln.

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Material als Experiment: Wie in der Kunst der Performance geht es in diesem Interior Trend weniger um eine Langzeitbeziehung (wie in «Emotional Austerity») – als um eine Momentaufnahme, eine Reaktion auf den Naturkult, den Hype um Kultobjekte oder Grünes Design. Man sucht die neu gewonnenen Einsichten mittels archaischer Formen, simpler Lösungsvorschläge und klischeehaft überzeichneter It-Produkte zu vermitteln.